Lesepreis für die Kita Haus in der Sonne

Erfolg für die Ev.-Luth. Kindertagesstätte Haus in der Sonne: In der Kategorie „Herausragende Sprach- und Leseförderung in Kitas” erzielte sie den mit 1000 Euro dotierten 3. Platz des Deutschen Lesepreises 2026.

Kim Sulimma, Celine Becker und Beatrix Wiese (v. l.) von der Kita Haus in der Sonne bei der Preisverleihung in Berlin. Foto: Stiftung Lesen/Sascha Radke

Am 5. Februar war ein Teil des pädagogischen Teams bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin. Von dort durften die Mitarbeitenden eine Stele und ein Schild zum Aufhängen mit nachhause nehmen.

Unter dem Motto „Sprache verbindet“ macht die integrative Kita Literacy (Erzähl-, Sprach- und Schriftkultur) zum Herzstück ihrer Arbeit. Eine eigene Kita‑Bücherei mit über 1.500 Titeln, in der ganzen Einrichtung verteilte Leseecken für alle 85 betreuten Kinder, Kamishibai, Bilderbuchkino, ritualisierte Vorleseangebote und Erzählrunden sorgen für regelmäßige Leseerfahrungen. Die Heilpädagogische Fachkraft Beatrix Wiese bringt es auf den Punkt: „Wir zeigen, wie inklusive Bildung und Sprachförderung Hand in Hand gehen können!“

„Unsere Kita verfolgt das Ziel, allen Kindern – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Förderbedarf – einen chancengerechten Zugang zu sprachlicher Bildung zu ermöglichen”, sagen die beiden Kita-Leiterinnen Sibylle Damm und Lina Wittgrefe. „Alle Mitarbeitenden sind in alltagsintegrierter Sprachenbildung geschult, reflektieren ihre Arbeit regelmäßig im Team und bilden sich fort.”

Seit 2024 ist die Einrichtung „Buch-Kita”. Das Gütesiegel des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. und des Deutschen Bibliotheksverbandes wird für jeweils drei Jahre vergeben und würdigt das besondere Engagement in der frühkindlichen Leseförderung.

Rund 250 geladene Gäste, darunter auch prominente Lesebotschafterinnen und Lesebotschafter, hatten im Berliner Humboldt-Carré die festliche Übergabe des Deutschen Lesepreises an insgesamt 16 Personen und Einrichtungen gefeiert. Diese wurden aus 400 Einreichungen von einer Jury ausgewählt. Sally Özcan („Sallys Welt“) wurde für ihr Engagement als Lesebotschafterin ausgezeichnet.

„Unsere Preisträgerinnen und Preisträger zeigen: Auch in einer zunehmend digitalisierten Welt bleibt die Lesefähigkeit zentral”, zog Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, Bilanz. „Lesen öffnet Türen und ist Voraussetzung, um Alltag, Schule und Beruf zu bewältigen. Von den ausgezeichneten Projekten lernen wir, dass die Vermittlung von Lesekompetenz nicht nur unerlässlich, sondern auch kreativ, sinnstiftend, zuweilen lustig und immer bereichernd ist.“

www.deutscher-lesepreis.de

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