Sie lebt das „WIR“: Kita Israelsdorf wird 50

„Was diese Kita ausmacht, ist das große WIR hier im Dorf“, sagt Gabriele Robe, Leiterin der Kita Israelsdorf. Unter dem Motto „Wir zusammen Hand in Hand“ feiert die Einrichtung gemeinsam mit vielen benachbarten Freunden und Partnern am 26. Juni ihr 50-jähriges Bestehen.

Gabriele Robe (rechts) und Erzieherin Carina Claßen mit Plakaten zum Fest.

„Wir schon vor zehn Jahren wird der in Karlshof ansässige, inklusive Zirkus Charivari bei uns zu Gast sein, darüber freuen wir uns sehr!“, so Gabriele Robe. Außerdem wird es viele Spielstationen für die Kinder geben und eine Kaffeetafel. Vorab ist eine Andacht in der Dietrich-Bonhoeffer-Kapelle der St. Stephanus-Gemeinde direkt neben der Kita geplant.

„Wir sind hier mit der Kirchengemeinde gut vernetzt“, so Gabriele Robe, „aber auch mit dem Seniorenheim, der Feuerwehr, der Schule und Kitas in benachbarten Stadtteilen wie zum Beispiel St. Stephanus. Nicht zuletzt lebt unsere Kita vom ständigen Austausch mit unseren engagierten Eltern, denen wir an dieser Stelle ein großes Dankeschön sagen!“

Regelmäßig erhält die Kita Besuch etwa von der Freiwilligen Feuerwehr oder vom ADAC, die den Kindern altersgerecht Themen wie Brandschutz oder Erste Hilfe vermitteln. Mit der Kirchengemeinde gibt es gemeinsame Projekte, der Pastor ist häufig zu Gast. Mindestens einmal im Jahr singen die Kinder in der Senioren-Pension Schön.

In der kleinen, nahe des Wald- und Naturschutzgebetes Schellbruch gelegenen Einrichtung mit nur 16 Kindern von zwei bis sechs Jahren geht es noch immer familiär zu. Angefangen hat alles als „Kinderstube Israelsdorf“, die zuerst noch in der Grundschule Lauerholz untergebracht war. 2004 zog die Kinderstube in den damaligen Gemeinderaum – mit viel Elternhilfe. Heute kooperiert die Kita mit der Schule im Rahmen eines Vorschulprogramms.

Seit 26 Jahren leitet Gabriele Robe die Kita, zum Team gehören außerdem zwei Erzieherinnen und eine SPA. „Wir sind mit vier Mitarbeiterinnen pädagogisch gut aufgestellt“, so Robe, die selbst auch im Gruppendienst arbeitet. „Wir legen großen Wert auf Inklusion, haben mehrere Frühförderkinder bei uns.“ Ein großer Gewinn sei die Natur: „Wir nutzen den Wald und sind sehr viel draußen mit den Kindern.“

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