40 Jahre an der Luther-Kita

Andrea Bold feierte ein besonderes Dienstjubiläum

31.01.2018

„Sie sind ein Engel“: Mit diesen Worten ehrte Diakoniepastorin Dörte Eitel jetzt Andrea Bold, Leiterin der Ev.-Luth. Kindertagesstätte Luther. Anlässlich ihres 40-jährigen Dienstjubiläums hatte die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Luther-Melanchthon zu einem Empfang im Lutherhaus eingeladen. Neben Dörte Eitel, Geschäftsführerin des Kitawerks, erinnerten Pastor Thorsten Rose, Pastorin Constanze Oldendorf sowie die frühere Luther-Pastorin Isabella Spolovjnak-Pridat an die Verdienste der engagierten Erzieherin. Viele Wegbegleiter feierten das besondere Ereignis und beglückwünschten die 59-Jährige.  

Am meisten habe sie sich über die Beiträge der Kinder in der Kita gefreut, so Andrea Bold. „Es gab einen Tanz und sogar ein kleines Orchester mit Instrumenten“, erzählt sie lächelnd. Bei den Ansprachen im Lutherhaus sei ihr erst manches wieder in den Sinn gekommen, was sie zunächst vergessen hatte. „Nach meinem Vorpraktikum in der Kita Kreuz habe ich mich bei Luther um eine Stelle als Erzieherin beworben“, blickt sie zurück. „Ich erinnere mich noch an das Vorstellungsgespräch mit dem damaligen Pastor.“ In der Rückschau bewegen sie „viele schöne Begebenheiten“, wie sie sagt, aber auch tragische. So musste das Team innerhalb von drei Wochen den Tod zweier Kinder verkraften, die zuhause verunglückt waren. Auch sonst haben sie und ihre Kolleginnen viele Höhen und Tiefen erlebt. 

Intensive Erinnerungen hat Andrea Bold an die Phase der Bauarbeiten vor rund 25 Jahren, als der alte Kindergarten von 1952 abgerissen wurde, um einem Neubau zu weichen. „Wir waren für die Übergangszeit im Gemeindehaus untergebracht, teilweise auch im Keller“, erzählt sie. „Das war nicht leicht, aber wir wussten ja, dass es besser werden würde.“ Um die neuen, großzügigen Räumlichkeiten seien damals sie und ihr Team dann von den Kolleginnen und Kollegen beneidet worden. „Bis heute weiß ich den schönen Bau zu schätzen“, sagt die Kita-Leiterin.

Dankbar sei sie auch für die Unterstützung durch ihren heutigen Arbeitgeber, das Kitawerk. „Was wir jetzt haben, ist ein Schatz“, sagt sie. „Ich nutze die Möglichkeiten, mit fortzubilden und weiter zu qualifizieren“, so Bold. Besonders wichtig seien ihr die Angebote zum Thema Mitarbeiterführung und die Supervisionen für Kita-Leitungen. Die intensive Nähe zur Kirchengemeinde indes bleibt bestehen. 

Ein Foto aus den Anfängen: Die junge Erzieherin Andrea Bold mit Kindern aus der Kita Luther, etwa Anfang der achtziger Jahre.

Andrea Bold im Jahr 2017.