Kinder streben danach, ihre Welt zu entdecken und sie sich anzueignen. Dabei konstruieren sie eigene Sinneszusammenhänge. Jede neue Erfahrung und Entdeckung lässt die Kinder in ihrer Entwicklung reifen. Wir unterstützen Kinder in ihren Fertig- und Fähigkeiten und fördern die Entwicklung ihrer

  • Ich-Kompetenz – Die Kinder übernehmen Verantwortung für ihr „Tun“
  • Kreativität – Die Kinder arbeiten im Werkraum mit Holz und anderen Materialien
  • Sozialkompetenz - z.B. durch das Rollenspiel
  • Religion – z. B. durch biblische Geschichten
  • motorischen Fähigkeiten - durch viel Bewegung und das wöchentliche Turnen
  • kognitiven Fähigkeiten – etwa durch  Projekte, die sich mit der Umwelt beschäftigen
  • Fähigkeiten, sich in Raum und Zeit zu orientieren - wie vom Tag zur Woche

In der Kindheit liegen die Möglichkeiten und Ressourcen, die ein Kind braucht, um ein individuell glückliches Leben in einem sozialen Rahmen zu gestalten. Hierzu möchten wir den Kindern entsprechend ihren Möglichkeiten verhelfen.

Spielen lernen

Durch verschiedenste Einflüsse der Umwelt ist es Kindern oft nicht mehr möglich, in geschützten Räumen Erfahrungen zu sammeln und frei und kreativ zu spielen, sei es durch Einflüsse von Medien (Computer und TV) oder durch eingeschränkte Spielmöglichkeiten. Die Kindertagesstätte bietet den Kindern einen geschützten Rahmen für freies Spiel.

Dazu gehören die verschiedenen „Spielecken“ der Kindertagesstätte in allen Bereichen, wie z.B. Kuschelecken mit Schaumstoffbauelementen, mit denen die Kinder sich Höhlen bauen können. Für wichtig halten wir auch die Puppenecken. Hier kommt es zu Rollenspielen, die durch Verkleidungsmöglichkeiten, Puppen und Zubehör unterstützt werden.

Warum geben wir den Kindern Zeit zum Spielen?

Das Freispiel hat eine große und positive Bedeutung für das Kind. Die Grundbedürfnisse werden befriedigt. Der Spieltrieb, das soziale Interesse am anderen, der Bewegungsdrang, einfach aktiv werden.

In dieser freien Zeit wählt das Kind seinen Spielpartner, bestimmt selbst, wo und wie lange das Spiel dauert und was passiert. Das Kind trifft Entscheidungen, es entscheidet, wer mitspielen darf und hat das Recht „NEIN“ zu sagen. Im Freispiel werden Stimmungen akzeptiert und zugelassen. Der Dialog im Spiel findet im ungestörten Rahmen statt. Die Kinder treten verbal mit ihrem Gegenüber in den Austausch. Gefühle kann man nur erleben, wenn man Zeit dazu hat, diese äußert also nicht beschäftigt wird oder Aktivitäten vorweisen muss.

Gesellschaftliche Normen und Werte

Gemäß unserem Auftrag ist es uns wichtig, den Kindern christliche Werte und gesellschaftliche Normen zu vermitteln. Hierbei berücksichtigen wir den Entwicklungsstand und das Alter der Kinder. Wir legen Wert auf tägliche Rituale, wie Begrüßung, Tischkultur und gewaltfreie Konfliktlösung. Die Kinder übernehmen im Kindergartenalltag kleine Aufgaben, wie z. B. den Tisch decken. Durch diese Auf-gaben entwickeln sie Verantwortung für sich und ihre Umgebung.

Ein geschützter Raum

Da die Kinder eine lange Zeit des Tages bei uns verbringen, ist es wichtig, dass sie mit Freude und Zuversicht zu uns kommen. Sie sollen die Möglichkeit haben, ihre Gefühle, wie Freude, Traurigkeit, Wut, Einsamkeit und Glück zu leben. Die Kinder werden ernst genommen und dürfen Kind sein. Wir nehmen uns Zeit für die Kinder, hören ihnen zu, setzen Grenzen und zeigen Konsequenzen auf.

Soziale Kontakte und soziales Lernen

Es ist ein Grundbedürfnis des Kindes, mit anderen Kindern zu spielen, zu sprechen, zu streiten, zärtlich zu sein, seine Schwächen und Stärken zu zeigen. In der Gemeinschaft zu lernen, heißt, sich zu wehren und kritikfähig zu sein. Das stärkt das Selbstwertgefühl und macht Mut zur Selbständigkeit.

Fähigkeiten und Fertigkeiten stärken

Es ist uns wichtig, die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu stärken. Unser Tagesablauf im Kindergarten gibt den Kindern viel Raum zum freien Spiel. Die Kinder können kreativ sein, das bedeutet, sie können malen, kneten, kleben, basteln. Mit diesen Tätigkeiten werden die verschiedensten Sinne angeregt.

Krippenkinder

Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern wird durch das enge und emotionale Zusammenleben geprägt. In der Familie erlebt das Kind Liebe, Zuneigung, Schutz und Geborgenheit. Harmonische Beziehungen tragen zum Wohlbefinden des Kindes bei.

Die Lebenssituationen von Familien und die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte drastisch verändert:

Die „klassische“ Familie (Ehepaar mit Kindern) kommt immer weniger vor, vielfältige Formen des Zusammenlebens sind an ihre Stelle getreten. In der Krippe erlebt ein Kind Begegnungen und das Zusammenleben von Kindern in den ersten drei Lebensjahren. Erfahrungsmöglichkeiten der besonderen Art erleben die Kinder in der Krippe. Hier treffen sie Tag für Tag dieselben Kinder und entwickelt so Sympathien und erste Freundschaften. Kleine Konflikte und deren Bewältigung sind Erfahrungen, die ein Kind in der Krippe macht.

Durch die gute altersangemessene und materielle Ausstattung fühlen sich die Kinder angeregt, ihre Phantasie und ihrem Spiel freien Lauf zu lassen. Durch altersgerechte Lernangebote wird die Krippe ihrer eigentlichen Aufgabe gerecht, das Kind in den ersten drei Lebensjahren sinnvoll und angemessen zu unterstützen und zu fördern.

Das Krippenteam bringt den Kindern warmherzige Zuneigung entgegen und sorgt für eine freundliche und heitere Atmosphäre. Für Eltern ist es wichtig, zu wissen, dass ihr Kind gut betreut und versorgt wird. Keinen Widerspruch zum Elternhaus, sondern eine sinnvolle Ergänzung soll eine Krippe darstellen.

Bedürfnisse von Krippenkindern

  • verlässliche Bezugspersonen 
  • altersgemäße Einrichtung und Spielsachen
  • immer wieder kehrende Rituale
  • Verlässlichkeit und Kontinuität in jeder Hinsicht
  • Ruhe und Geborgenheit
  • umsichtige Pflege
  • ausreichend Zeit und Ruhe bei der Nahrungsaufnahme
  • Mittagsruhe

Pädagogisches Konzept der Krippe (PDF)

Die Eingewöhnungsphase in der Krippe

Die Eingewöhnung in Begleitung eines Elternteils kann, je nach Verhalten des Kindes individuell unterschiedlich zwischen ein bis zwei Wochen, im Einzelfall auch mal drei Wochen, dauern.

Die Anwesenheitszeiten werden in Orientierung am Tagesablauf der Krippe mit dem Gruppenteam vereinbart.

Umgang der Eltern mit dem Krippenkind (PDF)

Tagesablauf Krippenkinder (PDF)

Besonderes Angebot
Wir bieten für alle neuen Kinder (einmal in der Woche 1,5 Std. in den Monaten Mai / Juni / Juli) eine Spielgruppe an. So lernen die Kinder und Eltern schon die Kolleginnen und das  Haus kennen. Dieses Angebot ist nur mit Elternbeteiligung bzw. einer anderen Bezugsperson wahrzunehmen.

Wir werden Ihre Kinder verteilt auf den August aufnehmen. Vorgesehen ist, dass drei neue Kinder in der Woche an verschiedenen Tagen in die Gruppe kommen. Die Aufnahme der Krippenkinder wird sich auf die Monate August und September konzentrieren.

Elementarkinder in der Kindertagesstätte

Elementar heißt grundlegend.
Mit dem ersten Lebensjahr hat jedes Kind 01.08.2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Familien können bei der Kommune den Rechtsanspruch geltend machen.

Der Elementarbereich ist der Grundstock für die Erziehung und Bildung vom Kind in der Kindertagesstätte. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung begleiten und unterstützen die Entwicklung der Persönlichkeit im Hier und Jetzt und bereiten auf künftige Lebens- und Lernabschnitte vor.

Demokratische Grunderfahrungen werden für die Kinder dargestellt und vorgelebt. Dazu gehören die Achtung der Menschwürde, Toleranz, Chancengleichheit und Solidarität.

Bedürfnisse der Elementarkinder

  • verlässliche Bezugspersonen
  • altersgemäße Einrichtung und Spielsachen
  • immer wieder kehrende Rituale, Grenzen und Werte
  • Ruhe und Geborgenheit
  • Soziales Lernen
  • praktisches Lernen
  • Vermittlung von Wissen der verschiedenen Bildungsbereiche

Pädagogisches Konzept Elementar (PDF)

Tagesablauf Elementarkinder (PDF)