Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Projektarbeit in Verbindung mit dem partizipatorischen Ansatz. Diese definieren wir als lebensnahes Lernen in ganzheitlichen Zusammenhängen. Die Projektmethode ist also ein Konzept der Pädagogik, das sich an der Lebenspraxis des Kindes orientiert. Die Projektmethode fördert außerdem die Selbständigkeit, Selbstorganisation und das demokratische Verhalten. Manche Projekte entstehen spontan, aus einem bestimmten Ereignis heraus. Ein Projekt kann auf kurze Zeit begrenzt sein, oder auch langfristig in Intervallen den Alltag der Kita begleiten.

Eine weitere Besonderheit ist unsere Vorschularbeit, die aus der Lernwerkstatt und dem Schulminiprojekt mit der Grundschule Rangenberg besteht. Mit dem Werkstattbegriff wird ein Arbeitsprinzip beschrieben, bei dem es darum geht, sinnvoll, ganzheitliches Lernen zu erleben mit Kopf, Herz und Hand. Kinder sammeln Erfahrungen im eigenständigen, forschenden, entdeckendem Lernen entlang der eigenen Fragestellungen. Die Kinder lernen in den verschiedenen Raumbereichen, denen die Bildungsbereiche mit den entsprechenden Materialien zugeordnet sind. Wir bieten Raumbereiche zum Thema Mathematik, Schrift und Lesen, Naturwissenschaften, Technik, Bauen und Konstruieren, Kreativität, und Experimente.
Die Kinder können ihre natürliche Neugierde befriedigen:

• Sie arbeiten in ihrem Tempo
• Das Prinzip des entdeckenden Lernens trägt da, wo Kinder allein lernen wollen und können
• Es wird dort unterstützt, wo Kinder Hilfestellung benötigen - „Hilf mir, es selbst zu tun“.

Grundlage des Lernwerkstatt-Modells sind die Bildungsleitlinien des Landes Schleswig-Holstein (Quelle: Ministerium für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein, September 2008). Wir möchten, dass die Kinder unserer Kita einen bestmöglichen Übergang zur Grundschule erleben. Die Kooperation mit der Grundschule Rangenberg ist uns daher sehr wichtig. In dieser benachbarten Grundschule bekommen die Schulanfängerkinder durch das Schulminiprojekt Gelegenheit, ihre Schule zu besichtigen, erste Kontakte mit den Lehrkräften zu knüpfen, Vertrauen zu entwickeln und regelmäßig am Vorschulunterricht teilzunehmen.

Alle Kinder ab dem dritten Lebensjahr turnen auch regelmäßig in der Sporthalle in der Grundschule Rangenberg.

Seit dem Jahre 1989 ist die heilpädagogische Arbeit ein fester Bestandteil des Gesamtkonzeptes dieses Hauses. Unsere Integrationsgruppe setzt sich zusammen aus 15 Kindern, davon 4 Kinder mit erhöhtem Förderbedarf oder Behinderung. Betreut werden die Integrationskinder durch eine heilpädagogische Fachkraft.

Unsere Förderschwerpunkte sind:

  • Abbau von Berührungsängsten
  • Soziale Eingliederung; sich als Teil der Gruppe erleben
  • Unterstützung des Entwicklungsverlaufes durch individuelle ganzheitliche Förderung auf pädagogischer und therapeutischer Basis

Externe Therapeuten aus den Fachbereichen der Physiotherapie, Logopädie oder Psychologie unterstützen die integrative Arbeit durch regelmäßigen Austausch mit Eltern und Mitarbeiterinnen des Hauses. Dieses Zusammenwirken intensiviert die Förderarbeit und wirkt sich zum Wohle des Kindes aus.

  • Sie arbeiten in ihrem Tempo
  • Das Prinzip des entdeckenden Lernens trägt da, wo Kinder allein lernen wollen und können
  • Es wird dort unterstützt, wo Kinder Hilfestellung benötigen - „Hilf mir, es selbst zu tun“.