Die Eingewöhnungsphase ist angelehnt an das Berliner Modell.

Die Krippe ist oft der erste Ort für Kinder und auch deren Familien, an denen sie sich für einen längeren Zeitraum voneinander  trennen. Es ist uns sehr wichtig diesen Übergang für das Kind und seine Bezugspersonen so angenehm wie möglich zu gestalten.

In der Krippe orientiert sich der Tagesablauf ganz an den Bedürfnissen der Kinder. Besonders für Kinder im Krippenalter sind Struktur und Sicherheit von hoher Bedeutung. Daher sind die Rituale und Übergänge stets identisch. So wird beispielsweise vor jeder Mahlzeit der gleiche Spruch gesagt, das Aufräumen mit einem kleinen Vers eingeläutet oder das gleiche Begrüßungslied im Morgenkreis gesungen.

Freispielaktionen und Spielmaterialien werden den individuellen Bedürfnissen und Entwicklungsständen der Kinder entsprechend ausgewählt und zur Verfügung gestellt.

Besonderer Schwerpunkt stellt die Babyzeichensprache dar.
Die Babyzeichensprache ist angelehnt an die Gebärdensprache und ermöglicht es den Kindern, sich mit Hilfe von einfachen Handbewegungen schon sehr früh mitzuteilen, sie wird stets Sprach-unterstützend mit den Kleinsten genutzt.

Babys können die Muskeln Ihrer Hände schon sehr früh kontrollieren und koordinieren lange bevor sich die Muskeln entwickeln, die zum Sprechen benötigt werden. Damit sind sie in der Lage zu zeigen (sagen), wenn sie etwas essen oder trinken möchten, dass sie spielen wollen oder eine neue Windel brauchen.

Essen und Trinken stellt für jeden Menschen einen fundamentalen Bestandteil des Lebens dar. Im Krippenalter stellen sich Essgewohnheiten ein, die häufig auch so im Jugend,- und Erwachsenenalter beibehalten werden. Somit ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Kinder an ein vielseitiges, nahrhaftes und lustvolles Essen heranzuführen.

Die Elternarbeit steht hier im Vordergrund. Engmaschiger Austausch und regelmäßige Elterngespräche sind fester Bestandteil des Zusammenarbeitens. Wie auch im Elementarbereich findet das erste Elterngespräch, nach der Eingewöhnungsphase, zwischen September und Oktober statt. Hier besteht die Möglichkeit, um ausführlich über die Eingewöhnung des Kindes und dessen derzeitigen Interessen zu sprechen.

Das zweite Elterngespräch findet dann zu Beginn des Jahres, zwischen Januar und Februar statt. Nach Möglichkeit findet dieses Gespräch bei den Familien zu Hause statt. So kann die Erzieherin sich eine Eindruck von der Umgebung des Kindes machen und die Familie, mit deren Ritualen, noch ein Stück besser kennenlernen.